# Unterrichtsbeispiele

# Kooperatives Schreiben

## Tools
Empfohlen sind hierfür Cryptpad oder Zumpad, aber auch Excalidraw oder Conceptboard (siehe [Empfohlene Webseiten](https://knowledgebase.jb-net.eu/books/digitale-medien-im-englischunterricht/page/empfohlene-webseiten-webandwendungen))

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## Reading diary
Lesetagebücher können auch digital erstellt werden, mit dem Vorteil, dass Gruppen an einer Datei gemeinsam arbeiten können, auch nachmittags. Damit können auch kolaborative Hausaufgaben gegeben werden. Für die Realisierung gibt es verschiedene Methoden, die Vor- und Nachteile bringen: 


### Cryptpad
Bei der Nutzung von Cryptpad bieten sich die Formate "Code" und "Markdown Slices". Beide Formate basieren auf einfachem Text mit Formatierungszeichen, die sehr einfach erlernbar sind. Damit ist es möglich, neue Inhalte einzufügen, ohne dass die Formatierung dabei kaputt geht. [Beispiel](https://cryptpad.fr/code/#/2/code/view/omryHtJwMoOq6Zwbz58SBSC2Jrcp9V+478BT6XJ0uXc/)

Das Ergebnis lässt sich dann auch als Ebook veröffentlichen. 

### Bookcreator.com
Eigentlich kostenpflichtiger Dienst, der mit Anmeldung für SchülerInnen nicht zulässig ist. Zur Fortbildung konnte man sich als LehrerIn anmelden und dann SchülerInnen einen anonymen Zugang geben. Allerdings war die Menge an Ebooks begrenzt.

### itslearning
Auch mit itslearning lassen sich kollaborative Texte realisieren. Am einfachsten wäre es, wenn sich die SchülerInnen eine eigene Gruppe einrichten, mit der sie dann arbeiten. Dann muss die Lehrkraft nicht alle Dateien bereitstellen. 

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## Letters of application
Das lässt sich in einer Doppelstunde realisieren. Hier bieten sich zwei Tools an: Cryptpad und itslearning. In Cryptpad müsste man gar nichts vorbereiten sondern könnte die SchülerInnen, wenn sie denn schon Erfahrung mit Cryptpad haben, einfach selber einen Brief mit dem Tools "Richtext" machen lassen. Die Links zum Teilen des Briefes können an die Lehrkraft geschickt werden, um sie z.B. an der Tafel zu zeigen, zu korrigieren, zu sammeln. 

In itslearning könnte die Ressource "Auftrag" genutzt werden. Die Lehrkraft kann ein Musterschreiben oder auch nur eine leere Datei bereitstellen. Wichtig ist, dass man bei der Einrichtung angibt, dass jede(r) TeilnehmerIn eine eigene Kopie erhält, sonst wird das Dokument von allen überschrieben. Nach Bearbeitung wird das Dokument wieder gespeichert. Man könnte zusätzlich die Option "Peer-Review" wählen, dann können sich die SchülerInnen gegenseitig nach vorher festgelegten Kriterien bewerten. Die Lehrkraft muss dann nicht auch noch korrigieren. 

Man kann selbstverständlich vorher eine Recherche zu realen Jobangeboten machen lassen, auf die sie die SchülerInnen dann bewerben sollen (nicht in echt). 

Dies kann man die SchülerInnen auch einzeln machen lassen, dann ist es aber kein kooperatives Schreiben mehr. 

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## Characterisation
Eine Charakterisierung lässt sich auch gut grafisch umsetzen. Hierfür bieten sich [Conceptboard](https://conceptboard.com) oder [Excalidraw](https://excalidraw.com) an. 

In Conceptboard muss die Lehrkraft für jede Gruppe ein Board anlegen (mit Vorlage, falls benötigt) und den Link an die Gruppe schicken. Der Vorteil ist, dass die Ergebnisse übersichtlich im Dashboard der Seite erscheinen und man nur klicken muss, um sie zu öffnen. 

In Excalidraw muss die Lehrkraft nichts vorbereiten, außer eine Vorlage soll verwendet werden. Die SchülerInnen müssen dann allerdings entweder den Link an die Lehrkraft schicken oder die Datei speichern und schicken.Das ist etwas aufwendiger. 

Excalidraw eignet sich also für den spontanen Unterricht besser.

# Erklärvideos

## Qualitätskriterien von Erklärvideos
### Ein schlechtes Lernvideo ...
… wird langweilig erzählt.

… ist zu langsam / schnell / leise.

… lenkt durch Hintergrund ab.

… enthält Begriffe, die nicht erklärt werden.

… wackelt immer wieder.

[Beispiel](https://video.link/w/CiYFc)


### Erklär-/Lernvideos sind gut, wenn sie ...

… sie technisch sauber sind (ruckelfrei, keine Störgeräusche).

… sie ein angemessenes Tempo haben, so dass der Betrachter gut folgen kann.

… angemessene, verständliche Sprache benutzt wird.

… sie sich auf die zu erklärende Thematik konzentrieren.

… das Gezeigte auch OHNE Kommentierung verständlich ist.

### Erklärvideos im Vloggingstil sind gut, wenn sie ...

… sie technisch sauber sind (ruckelfrei, keine Störgeräusche).

… Moderator*innen Aufmerksamkeit und Empathie bei den Zuschauern erzeugen.

… Moderator*innen dabei nicht die eigene Persönlichkeit in den Vordergrund stellen.

… filmische Mittel wie Schnitte, Animationen und eingefügte Sequenzen / Filmausschnitte 	dort einsetzen, wo sie der Argumentation oder Didaktik des Videos nutzen.

[Beispiel](https://video.link/w/CmYFc)

### Explainer clips sind gut, wenn sie ...

… sie technisch sauber sind (ruckelfrei, keine Störgeräusche).

… sie einfache und klare Bilder (Icons, Symbole) verwenden.

… sie sich auf eine Kernaussage bzw. -geschichte konzentrieren.

… sie auf die Bild-Ton-Schere achten (nur bei bearbeiteten Clips der Fall).

… sich Bild und Ton unterstützen und nicht bloß doppeln.

… sie durch Storytelling die Aussage anschaulich transportieren.

[Beispiel](https://video.link/w/HnYFc)

## Mögliche Themen für Erklärvideos
### Klasse 8
### Klasse 9-10
+ How to improve your life

### Klasse 11-13

## Durchführung
__Achtung!:__ Sowohl für die Tonaufnahme von Stimme als auch der Videoaufnahme der Person ist die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern notwendig. 

Erarbeitungsphase wie bei jedem Projekt. 

### Explain-Videos im Comic-Stil
Die Aufnahme kann mithilfe der schülereigenen Telefone erfolgen. Hierzu kann man zwei Stühle auf einen Tisch stellen und dazwischen eine Latte legen, auf die dann das Telefon kommt, das dann die Tischplatte filmen kann. Latten kann man bei mir ausleihen. 
Ich habe das gerade gemacht und keine Gruppe hat in der Schule gefilmt. Das ist noch einfacher. Der Ton sollte, vor allem wenn man in der Schule filmt, separat aufgenommen werden. 

### Vlogging-Stil
Man benötigt hier einen Raum pro Gruppe, da sonst nicht gefilmt werden kann. Häufig sind die SchülerInnen aber in der Lage, das selbst zu organisieren oder auch zuhause zu filmen. Anders als bei Hausaufgaben gibt es hier keine Klagen über die aufgewendete Zeit.

# Photo stories / Multimedia stories

## Themen
Bullying, dramatic love story, detective story, etc. 

## Durchführung

Für die photo story bieten sich Bilder der SchülerInnen selbst an, Bilder aus den Medien, Screenshots aus social media ([Zeoob](https://zeoob.com)), Screenshots von Webseiten, etc. an. 

Ein für die Benutzung von "texting stories", um die Kommunikation in einem Chat zu simulieren:

<video width="320" height="500" controls autoplay>
  <source src="https://knowledgebase.jb-net.eu/attachments/11" type="video/mp4">  
Your browser does not support the video tag.
</video>

Die Gestaltung der Seiten kann z.B. mit einem Präsentationsprogramm wie LibreOffice Impress oder dem alternativen Microsoft PowerPoint erfolgen, sowie kooperativ mit Cryptpad. Denkbar ist auch die Verwendung eines Desktop-Publishing-Systems möglich, das allerdings eine längere Einarbeitung benötigt. (siehe hierzu [Empfohlene Anwendungen](https://knowledgebase.jb-net.eu/books/digitale-medien-im-englischunterricht/page/empfohlene-anwendungen))

# Aufgaben und Feedback mit itslearning



# Übungsaufgaben (Lückentext, Quiz, Kreuzworträtsel, etc.)



# Lernstandserhebung mit LeOniE.SH



# Unterricht über Medien

https://zeoob.com

# Lesetagebuch

[Beispiel](https://cryptpad.fr/code/#/2/code/view/omryHtJwMoOq6Zwbz58SBSC2Jrcp9V+478BT6XJ0uXc/) für eine Vorlage eines Lesetagebuchs.